Schulhistorie – 1994–2016 – Aufbruch, Wachstum und Neubau
1994–2016 - AUFBRUCH, WACHSTUM UND NEUBAU
Mit Peter Lindemann beginnt 1994 ein neuer Abschnitt in der Geschichte des Gymnasiums Neu Wulmstorf. In den folgenden 22 Jahren entwickelt sich das GNW zu einer modernen und vielfältigen Schule, die ihr pädagogisches Profil kontinuierlich erweitert und neue internationale Kontakte knüpft.
Gleichzeitig wächst die Schulgemeinschaft und das in den 1970er-Jahren errichtete Schulgebäude kommt zunehmend an seine Grenzen. Der geplante Neubau wird zu einem der prägendsten Projekte dieser Zeit und verändert das Gesicht des GNW nachhaltig.
Aufbruch, Wachstum und schließlich ein neues „Haus des Lernens“ – die Lindemann-Jahre stehen für eine Zeit tiefgreifender Veränderungen, die das GNW bis heute prägen.
1997 - Das alte Gebäude wird zum Problem
Das in den 1970er-Jahren errichtete Gebäude zeigt zunehmend gravierende Mängel. Wegen stark PCB-belasteter Decken und Dämmungen muss 1997 der gesamte A-Trakt aufwendig saniert und zeitweise gesperrt werden. Die Probleme machen deutlich: Eine grundlegende Lösung wird notwendig.
2002 - Das GNW bekommt ein neues Gesicht
Die Schulentwicklung wird zunehmend professioneller. 2002 beginnt das GNW mit einem systematischen Schulentwicklungsprozess und entwickelt ein eigenes Logo und eine Corporate Identity. Das Motto: „Wir wollen eine gute Schule sein, und jeder ist dafür mitverantwortlich.“
2005 - Tansania: Eine Partnerschaft wird lebendig
Vertreter des GNW besuchen die Partnerschule in Kishoju, Tansania. Sie erleben den Unterricht, begegnen Schülerinnen und Schülern und übergeben unter anderem Lehrmittel und Computer. Aus der langjährigen Verbindung entwickelt sich ein dauerhaftes Engagement mit persönlichen Begegnungen und konkreten Hilfsprojekten.
2007 - Musik bekommt neue Impulse
Mit den Bläserklassen entsteht 2007 ein neues musikalisches Angebot am GNW. In Zusammenarbeit mit der Musikschule lernen Schülerinnen und Schüler gemeinsam ihre Instrumente und entwickeln Freude am Ensemblespiel. Daraus wachsen später Concertband, Orchester und weitere musikalische Projekte.
2009 - Die erste Schulinspektion
Erstmals stand das Gymnasium Neu Wulmstorf im Rahmen der neu eingeführten Schulinspektion auf dem Prüfstand. Untersucht wurden dabei verschiedene Bereiche der schulischen Arbeit und Entwicklung. Das gute Ergebnis bestätigte die erfolgreiche Arbeit des GNW und zeigte, dass die in den Jahren zuvor angestoßene Schulentwicklung Wirkung zeigte.h zwei Jahren
2011 - 100.000 Euro für den guten Zweck
Ein besonderer Meilenstein für das GNW: Seit dem Start von „Schuften für den Frieden“ im Jahr 2002 haben die Schülerinnen und Schüler bereits mehr als 100.000 Euro für soziale Projekte erwirtschaftet. Allein 2011 arbeiten rund 720 Schülerinnen und Schüler für den guten Zweck und tragen dazu bei, diese beeindruckende Marke zu erreichen.
1994 - Ein neuer Schulleiter
Nach 22 Jahren Mitgau beginnt mit Peter Lindemann eine neue Phase am GNW. In seinem ersten Interview betont er Teamarbeit, Respekt und Kreativität als wichtige Grundlagen einer guten Schule. Seine Amtszeit wird die Schule über zwei Jahrzehnte prägen.
2000 - Eine neue Generation am GNW
Rund 30 Jahre nach der Gründung beginnt sich etwas Besonderes zu zeigen: Die Kinder der ersten GNW-Generation kommen nun selbst an die Schule. Damit wächst eine neue Verbindung zwischen Schulgeschichte und Gegenwart – die ersten „GNW-Kinder“ schicken ihre eigenen Kinder ans Gymnasium.
2004 - Die Idee vom „Haus des Lernens“
Im Herbst 2004 wird der Neubau des GNW beschlossen. Das neue Gebäude soll mehr sein als ein reiner Lernort: Geplant ist ein „Haus des Lernens“ mit guter Lernatmosphäre, Begegnungs- und Ruhezonen. Ein europaweiter Architektenwettbewerb bringt schließlich den entscheidenden Entwurf hervor.
2005/07 - Ein neues GNW entsteht
Die wachsende Schülerzahl und die Auflösung der Orientierungsstufe machen ein größeres Schulgebäude notwendig. 2005 beginnen die konkreten Arbeiten, 2007 ist der Neubau fertig. Das neue Gebäude bietet Platz für bis zu 1.200 Schülerinnen und Schüler und wird zum neuen „Haus des Lernens“.
2007 - Das GNW wird eigenverantwortlich
Mit der Einführung der „Eigenverantwortlichen Schule“ verändert sich die Arbeit am GNW grundlegend. Die Schule erhält mehr Verantwortung für Personal, Schulentwicklung und Qualitätsmanagement. Steuergruppe, Schulprogramm und Leitbild werden wichtige Bestandteile der Schulentwicklung.
2011 - Abschied vom Russischunterricht
Nach Jahrzehnten endet eine besondere Tradition: Russisch verliert nach 2010 zunehmend an Bedeutung und wird schließlich als Fremdsprache am GNW eingestellt. Auch der langjährige Schüleraustausch mit St. Petersburg endet 2011.
2016 - Abschied von der „Doppel-Peter-Spitze“
Nach 22 Jahren verabschieden sich Peter Lindemann und sein Stellvertreter Peter Waldbüßer gemeinsam aus dem aktiven Schuldienst. Ihre Amtszeit ist geprägt von Wachstum, Neubau und einem starken Zusammenhalt innerhalb der Schulgemeinschaft. Im Januar 2016 endet damit eine der prägendsten Phasen der GNW-Geschichte.
