Schulhistorie

55 Jahre Gymnasium Neu Wulmstorf

Eine Schule. Viele Geschichten.

1971 begann die Geschichte des Gymnasiums Neu Wulmstorf mit zwei Klassen und drei Lehrkräften. Aus den bescheidenen Anfängen entwickelte sich in 55 Jahren eine große und vielfältige Schule, die immer wieder Veränderungen erlebt und neue Wege eingeschlagen hat.

Gebäude wurden geplant und gebaut, Schulleitungen wechselten, neue Fächer und Projekte entstanden, internationale Partnerschaften wurden geknüpft und Generationen von Schülerinnen und Schülern gingen am GNW ein und aus. Manche Traditionen sind geblieben, andere gehören längst der Vergangenheit an.

Unsere Schulgeschichte erzählt deshalb nicht nur von Zahlen und Jahreszahlen, sondern vor allem von Menschen, Begegnungen und besonderen Momenten, die das GNW geprägt haben.

Auf den folgenden Seiten laden wir zu einer Zeitreise durch 55 Jahre Gymnasium Neu Wulmstorf ein – von den ersten Pavillons im Jahr 1971 bis zur Schule, wie wir sie heute kennen.

Drei Schulleiter – drei Epochen

Drei Schulleiter, drei unterschiedliche Zeiten – und doch eine gemeinsame Geschichte. Ihre Amtszeiten stehen für Gründung und Aufbau, Wachstum und Wandel sowie das GNW der Gegenwart.
Entdeckt unter jedem Porträt die Chronik der jeweiligen Zeit mit prägenden Ereignissen, Geschichten und Bildern.

Gründung und Aufbau
1971–1993
Dr. Wolfgang Mitgau

 

Wachstum und Wandel
1994–2016
Peter Lindemann

Das GNW heute
seit 2016
Jörg Berthold

Unsere Schule im Wandel

Wusstest du schon?

Zwei Klassen, drei Lehrkräfte – so begann alles.                                                                 
Als das Gymnasium Neu Wulmstorf am 1. August 1971 gegründet wurde, startete die Schule mit gerade einmal zwei Klassen und drei Lehrkräften. Heute ist das GNW eine Schule mit rund 1.000 Schülerinnen und Schülern. 

Es gab Langezeit eine Segel-AG auf dem Schulsee.
Schon wenige Jahre nach der Gründung konnten Schülerinnen und Schüler des GNW in einer eigenen Segel-AG Erfahrungen auf dem Wasser sammeln. Der heutige Schulsee war damit nicht nur Teil des Schulgeländes, sondern auch ein Ort für gemeinsames Lernen und Freizeit.

2011 gab es einen außergewöhnlich großen Abiturjahrgang.
Im Zuge der Umstellung von G9 auf G8 legten im Jahr 2011 gleich zwei Jahrgänge am GNW ihr Abitur ab. Mit rund 200 Abiturientinnen und Abiturienten war das ein ganz besonderer Jahrgang in der Schulgeschichte.

Am GNW wird zu Weihnachten geholfen.                                                                            
Seit vielen Jahren unterstützen Schülerinnen und Schüler mit Spenden verschiedene soziale Organisationen. Dazu gehören unter anderem die Buxtehuder Tafel, Juuuport, Kids Anker und Dunkelziffer.

Russisch und Russland gehörten lange zum GNW.                                                         
Von 1974 bis 2011 gab es einen regelmäßigen Schüleraustausch mit Russland. Gleichzeitig konnte Russisch am GNW als zweite Fremdsprache gewählt werden – eine Tradition, die heute nicht mehr besteht.

Das GNW hat seit 2006 Bläserklassen.                                                                                  
Seit 2006 können Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen gemeinsam ein Orchester bilden und Instrumente wie Trompete, Saxophon oder Schlagzeug erlernen. Inzwischen gibt es sogar zwei Bläserklassen pro Jahrgang.

Das GNW hatte einmal eine eigene Schülerzeitung.                                                            
Unter dem Namen „Afridi“ berichteten Schülerinnen und Schüler selbst über das Leben und Geschehen an ihrer Schule. Ein schönes Beispiel dafür, dass Schülerjournalismus am GNW schon lange Tradition hat.

Manche Lehrkräfte waren selbst einmal Schülerinnen und Schüler am GNW.           
Wer heute am GNW unterrichtet, hat teilweise selbst auf diesen Fluren gelernt und hier das eigene Abitur gemacht. So treffen Schulgeschichte und Gegenwart unmittelbar aufeinander.

Der Eingang der heutigen Oberschule war früher der Eingang des GNW.                  
Was heute zur Oberschule gehört, war früher der Eingangsbereich des Gymnasiums. Das Schulgelände hat sich im Laufe der Jahrzehnte immer wieder verändert – und manche Orte erzählen diese Geschichte noch heute.

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