Begegnung über Grenzen hinweg – Deutsch-polnischer Schüleraustausch
Begegnung über Grenzen hinweg – Deutsch-polnischer Schüleraustausch
Im Rahmen des deutsch-polnischen Schüleraustauschs zwischen dem Gymnasium Neu Wulmstorf und der Partnerschule aus Łomża (Woiwodschaft Podlachien) fand in den letzten Tagen der Gegenbesuch der polnischen Gruppe in Neu Wulmstorf statt.
Organisiert wurde der Austausch von Eva Korytkowska und Iwona Czaplicka auf polnischer Seite sowie von Jan Kleinichen, Kira Feiling und Frank Schmekel auf deutscher Seite. Die polnische Gruppe wurde zudem extra von der stellvertretenden Direktorin, Magdalena Karwowska, begleitet, was die Wichtigkeit des Austauschs noch einmal unterstrich.
Gemeinsam hatten alle Beteiligten ein vielfältiges Programm vorbereitet, das Lernen, Begegnung und Erinnerung miteinander verbinden konnte.
Nach dem Auftakt in Berlin, wo die Gruppe unter anderem das Pilecki-Institut besuchte, führte der Weg nach Neu Wulmstorf. Dort arbeiteten die Jugendlichen in Workshops zur Erinnerungskultur, besuchten die Gedenkstätte Sandbostel und nahmen an einem Projekttag in Hamburg teil.
Außerdem besuchten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften das Rathaus Neu Wulmstorf. Bürgermeister Tobias Handke empfing die deutsch-polnische Gruppe und sprach über die Bedeutung europäischer Verständigung im Alltag. Auch Schulleiter Jörg Berthold begrüßte die Gäste und lobte das Engagement der Jugendlichen sowie der beteiligten Lehrkräfte.
Ein besonderer Höhepunkt war der gemeinsame Abend im Gymnasium Neu Wulmstorf: In einer kleinen Ausstellung präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeitsergebnisse, zu der auch die Gastfamilien eingeladen waren. Bei einem bunt zusammengestellten Buffet, zu dem alle etwas beitrugen, herrschte eine herzliche Atmosphäre mit vielen Gesprächen und neu entstandenen Freundschaften.
Der Schüleraustausch wurde ermöglicht durch die großzügige Unterstützung des Deutsch-Polnischen Jugendwerks (DPJW), der Woiwodschaft Podlachien und der Zajadacz-Stiftung aus Neu Wulmstorf. Ein besonderer Dank gilt zudem allen Familien, die einen Gastschüler bei sich aufgenommen haben.
Nach einer intensiven Woche fiel der Abschied am Montagmorgen spürbar schwer – manche Träne floss, viele Umarmungen folgten. Doch allen war klar: Diese Begegnung hat bleibende Spuren hinterlassen und gezeigt, wie lebendig die europäische Idee sein kann, wenn junge Menschen sich begegnen, miteinander sprechen und voneinander lernen.
Anhang: Bericht aus dem Wochenblatt vom 15.11.2025















