Tansania-Tag des 5. Jg.

Tansania-Tag des 5. Jg.

„Müssen die tansanischen SuS das wirklich jeden Tag essen?“, fragt eine Schülerin, die gerade eine Portion Ugali probiert hat und den Brei aus Maisgries, Maismehl, Salz und Wasser eher nichtssagend findet.

Zum dritten Mal findet der TT 5 an unserer Schule als Stationenlauf statt, und die SuS transportieren unter anderem Sachen auf dem Kopf, erfahren etwas über tansanische Märchen und probieren tansanische Spiele oder eben auch Speisen aus. Auf diese Weise tauchen sie auf spielerische Weise in tansanische Gepflogenheiten ein und erfahren etwas über unsere Partnerschule, die Kishoju High in der Nähe von Muleba westlich des Viktoria-Sees. Außerdem können sie ansatzweise nachvollziehen, was es heißt, täglich einen langen Schulweg von mehreren Kilometern zurückzulegen, denn die Strecke des Stationenlaufs beträgt etwa 4,5km.

Bewährte Stationen sind gleichgeblieben; neu waren in diesem Jahr Haare einflechten, Lederarmbänder erstellenund mit Hilfe eines Songs und Videos unserer Partnerschule einige Worte auf Kisuaheli lernen, und neu waren auch die musikalischen Beiträge des Chors von Frau Wiesener und der Salsa-Band von Herrn Wiesener, die bei den Schüler*innen sehr gut angekommen sind.

Auch wenn der Tansaniatag natürlich nur ansatzweise tansanisches Lebensgefühl vermitteln kann, so trägt er doch wesentlich dazu bei, über andere Lebensweisen nachzudenken und Offenheit gegenüber anderen Kulturen zu entwickeln.

Den Fotos und nachträglichen Reaktionen zufolge hatten die Schüler*innen auch trotz Anstrengungen viel Spaß und haben die andere Art von Unterricht größtenteils als Gewinn empfunden.

Die Antwort auf die Frage der Schülerin lautete übrigens: „Nein, Nicht jeden Tag, aber schon sehr häufig, denn er ist sättigend, liefert Salz, was im heißen Klima wichtig ist, lässt sich gut in großen Mengen für die Schulküche kochen und als Beilage reichen. Außerdem gibt es auch eine süße Variante mit braunem Zucker und Bananen.“

Probieren lohnt sich also!

Kwaheri,

Okka Wrede (Partnerschaftskoordinatorin) und Anne Martinschledde (Fachobfrau Erdkunde)