Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Selbstverpflichtung des Gymnasium Neu Wulmstorf zu einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Wie wollen wir im Land der Vielfalt zusammenleben?
Junge Menschen stellen sich mehr denn je diese Frage in ihrem Schulalltag und suchen nach solidarischen Antworten. „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ ist ein Projekt von und für Schüler und Schülerinnen. Es bietet ihnen die Möglichkeit, die Gemeinschaft an ihrer Schule aktiv mitzugestalten und bürgerschaftliches Engagement zu entwickeln  - und genau das wollen wir als Schule.

Das Projekt wendet sich gegen alle Ideologien der Ungleichwertigkeit. Es beschäftigt sich deshalb gleichermaßen mit Diskriminierungen, aufgrund der Religion oder sozialen Herkunft, des Geschlechts, körperlicher Merkmale, der politischen Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung.

Das Projekt und unser Pate:

Auf Initiative der Schülervertretung haben sich weit mehr als die, für die Aufnahme in das Projekt, erforderlichen 70% der Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer am Gymnasium Neu Wulmstorf in einer Unterschriftenaktion gegen Diskriminierung und Rassismus ausgesprochen. Somit wurde die Schule heute am 19. Juni 2019 feierlich mit dem Siegel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet.

Den prominenten Rahmen der Veranstaltung im GNW-Forum bildete neben Martin Wöckener als Vertreter des Niedersächsischen Kultusministeriums und Ortsbürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig, der vom Sechserrat auserwählte Courage-Pate Patrick Esume.

 

Patrick Esume, Sohn eines nigerianischen Vaters und einer gebürtigen Hamburgerin, ist bekannt als American-Football-Trainer, ehemaliger Spieler, TV-Moderator und Buchautor.

Als Pate setzt sich Esume nun öffentlich für das Anliegen der Schülerinnen und Schüler ein und unterstützt diese in ihrem Engagement für das Projekt.

„Als ich die Anfrage von den Schülern des Gymnasium Neu Wulmstorfs bekam, habe ich keinen Moment gezögert, sie in Zukunft bei ihrem Engagement gegen Diskriminierung und Rassismus als Pate zu unterstützen.“