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BERICHT: Kursfahrt – Wien 2026

BERICHT: Kursfahrt - Wien 2026

Vienna is calling!!!

Uns hat der Ruf auf jeden Fall erreicht. Also trafen wir – der Politik-LK des 13. Jahrgangs – uns am Sonntag, den 30.08., am Hauptbahnhof, um zunächst den Zug nach Berlin und von dort aus den Nightjet nach Wien zu besteigen. Auf geht’s auf Tut-Fahrt!!

Wenn es heißt, dass wir übereinander geschlafen haben, dann ist das nicht gelogen. Mit dementsprechend mehr oder weniger Schlaf erreichten wir am Montagmorgen Österreichs Hauptstadt.

Kurzer Zwischenstopp im Hostel und schon sind wir auf den Straßen … ähm, ich meinte in der U-Bahn, auf dem Weg ins Herz der Stadt. In zwei kleinen Gruppen und mit kleinen Aufgaben bestückt, staunten wir über den Stephansdom, machten Fotos am „Graben“, liefen über den Heldenplatz und beendeten unseren Rundgang am Hundertwasserhaus.

Nach ein wenig Freizeit steuerten wir das Albertina Museum an. Und was folgt auf ein Kulturerlebnis mit Kunst? Richtig: noch mehr Kultur! Und damit ging es in ein Lokal zum gemeinsamen Schnitzelessen.

Der Dienstag begann für unseren Kurs mit einem Highlight: Bootfahren auf der Donau.

Nach Schwimmen, eleganten Sprüngen, großartigen Fahrkünsten und sicherem Anlegen hieß unsere nächste Station – passend zu uns als Politik-LK – United Nations.

Geleitet von unseren Guides lernten wir das forschungsgeprägte Gebäude kennen und durften einen Blick auf die Strukturen der UNO werfen. Wusstet ihr, dass dort unter anderem ein 2,9 Millionen Jahre alter Mondstein ausgestellt ist und dass die UNO einen Schilling Miete pro Jahr an Wien bezahlt? Jetzt wisst ihr es. 🙂

Zum Abschluss hörten wir noch einen Vortrag zum Thema Start-ups. Wer weiß, vielleicht hat ja doch einer von uns eines Tages die 100.000.000-Euro-Idee.

Und ein langer Tag jagt den nächsten. Ihr kennt doch bestimmt das Lied: „Das Wandern ist des Müllers Lust“? Wir sind zwar keine Müller, aber wandern waren wir trotzdem. Wir erklommen den Nußberg, machten eine Pause auf dem Spielplatz (man darf das innere Kind ja schließlich nie verlieren) und kehrten gemeinsam in ein kleines Lokal ein.

Kurze Zeit später trafen wir uns am Prater, dem großen Bruder des Hamburger Doms.

Dort durften wir eine ehemalige Schülerin des Gymnasiums treffen, die uns über das Studienleben in Hamburg und Wien erzählte. Und wer einmal während des Filmfestivals in Wien ist, der sollte sich dieses Freiluftkino-Erlebnis nicht entgehen lassen. Eine Teilgruppe hat sich dementsprechend „Bibi & Tina – Voll verhext“ angeguckt.

Der Donnerstag begann für uns früh. Der Tiergarten Schönbrunn erwartete uns. Vor Ort lauschten wir einem Vortrag des stellvertretenden Zooleiters über die artgerechteste Tierhaltung, die einem Zoo möglich ist, und darüber, welche Bedeutung solche zoologischen Einrichtungen haben.

Danach sahen wir dabei zu, wie die Seelöwen gefüttert wurden, und durften anschließend das Gelände noch etwas erkunden und einige süße, spannende und außergewöhnliche Tiere bestaunen.

Und natürlich darf ein Besuch des „Sissi-Schlosses“ nicht fehlen. Nach einem Weg durch die beeindruckenden Parkanlagen erreichten wir Schloss Schönbrunn. Dieses zeigte uns seine Prunkräume und entführte uns in seine Geschichte voller Herrscher und Mythen.

Der letzte Tag begann für uns im MuseumsQuartier. Ein Überblick über das Leopold Museum später, befanden wir uns auch schon gefangen in einer Illusion – nämlich im gleichnamigen Museum. Plötzlich war nichts mehr, wie es schien. Aber irgendwie haben alle den Weg zurück in die Realität wiedergefunden.

Gerade richtig, um noch ein letztes Mal die Stadt zu erkunden, bevor wir uns am Wiener Hauptbahnhof einfanden, um den Heimweg anzutreten.

Während ich das hier schreibe, hat unser Zug zwar in aller DB-Manier schon zwei Stunden Verspätung, aber ein bisschen Musik („Beauty and the Beat“ ist wohl jetzt unser Song) und ein Kurs, der über die letzten Tage zusammengewachsen ist, schaffen auch noch das.

Wenn es euch möglich war, diesen Text zu lesen, dann spricht das aber dafür, dass wir es nach Hause geschafft haben.

Der Politik-LK lässt grüßen und kann nun stolz sagen:

Wien, nur Wien, du kennst mich.

Sophia Hengelhaupt

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