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BERICHT: Auf Glückssuche im Seniorenheim Vosshusen

BERICHT: Auf Glückssuche im Seniorenheim Vosshusen

Auf Glückssuche im Seniorenheim Vosshusen

In unserer Glücks-AG begeben sich Kinder aus den Jahrgängen 5 bis 7 gemeinsam auf die Suche nach dem Glück. Was macht Menschen glücklich, und wie können wir selbst ein bisschen Glück weitergeben? Dafür probieren wir ganz unterschiedliche Wege aus wie z.B. eine Spendenaktion für das örtliche Tierheim, Musik- und Bewegungstherapie, Yoga und Meditation oder Journaling in unseren selbst gestalteten Glücksheften. Außerdem führen wir Gespräche mit Experten wir einer Kinder- und Jugendpsychologin. Mit unserem Projekt nehmen wir auch am Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teil. Ein wichtiger Teil ist für uns aber auch das soziale Engagement. Deshalb hat die AG eine Patenschaft mit dem Seniorenheim Vosshusen übernommen.

Zweimal waren wir inzwischen dort und haben mit den Bewohnerinnen und Bewohnern über das Glück gesprochen: über glückliche Momente im Leben, über Kindheitserinnerungen und darüber, was im Leben wirklich zählt. Da wurde vom Spielen mit der Dampflok erzählt, von der Geburt der eigenen Kinder und von Reisen um die ganze Welt. Es gab aber auch traurige Geschichten, zum Beispiel vom Tod des Ehepartners. Zum Schluss gaben die Seniorinnen und Senioren den Kindern noch ein paar gute Tipps mit auf den Weg, was im Leben glücklich macht.

Beeindruckt hat uns auch, wie neugierig manche geblieben sind. Einige wollen sogar mit 93 Jahren noch neue Sprachen lernen!

Ein weiteres Thema war Sport früher und heute. Eine Schülerin hat dazu kurzerhand eine kleine Akrobatik-Einlage gezeigt und dafür jede Menge Applaus bekommen.

Außerdem haben wir das Märchen „Hans im Glück“ vorgelesen. Hans tauscht seinen Goldklumpen immer weiter ein, bis er am Ende nichts mehr hat, und ist trotzdem glücklich. Ob Besitz glücklich macht, darüber haben wir danach angeregt diskutiert.

Anfangs war die Situation für manche Kinder noch ungewohnt, aber die Scheu war schnell verflogen. Die Kinder nehmen viel aus den Lebensgeschichten mit, und die Bewohnerinnen und Bewohner zeigen, dass man in jedem Alter offen für Neues sein kann. Wir sind jedes Mal mit einem glücklichen Gefühl nach Hause gegangen.

Beim nächsten Besuch wird gespielt. Die Kinder und die Bewohnerinnen und Bewohner bringen dafür ihre Lieblingsspiele mit. An einigen Tischen wollen wir dabei Französisch, Spanisch oder Englisch sprechen, damit die Kinder ihre Sprachkenntnisse vertiefen können und die Senioren gleich mitüben. Die Besuche sollen ab jetzt regelmäßig stattfinden, und wir freuen uns schon sehr auf das nächste Mal!

Frau Ruban mit der AG „Glückssache“

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