DECHEMAX – Auszeichnung 2022

DECHEMAX - Auszeichnung 2022

Vor etwa einem Jahr meldeten wir uns als Team beim 22. DechemaX-Schülerwettbewerb an. Wir, das sind Mia, Jakob, Niclas, Mats und Hannes aus dem 13. Jahrgang. Unter dem Thema „Von Minen bis Müllhalden - wo die Werte stecken“ beantworteten wir wöchentlich eine Reihe an Fragen und absolvierten so erfolgreich die erste Runde des Wettbewerbs. In der zweiten Runde mussten wir dann die Durchführung diverser Experimente zur Abwasserreinigung dokumentieren und Verständnisfragen zu diesen beantworten. Die Ergebnisse waren in einer umfangreichen Ausarbeitung festzuhalten und an die DECHEMA zu senden. Dabei wurde unsere Arbeit zu einer der drei besten bundesweit gekürt, sodass uns die DECHEMA zu ihrer Jahrestagung nach Aachen einlud.

Am Montag, den 12.9. starteten wir also begleitet von unserem Chemielehrer Herrn Dr. Piernitzki mit dem ICE nach Aachen. Dort angekommen erkundeten wir direkt die historische Altstadt um den beeindruckenden Aachener Dom. An den Thermalquellen der Stadt zapften wir uns das früher vielseitig verwendete „Heilwasser“ ab und probierten in den mittelalterlich engen Gassen die bekannten aachener Printen. Gegen Abend wurden wir dann bei der Auftaktveranstaltung der Kongresswoche für unsere Leistungen geehrt. Vor einem großen Fachpublikum bekamen wir als Team einen Pokal und jeder Einzelne eine Urkunde überreicht und konnten außerdem über die Herausforderungen dieses Wettbewerbs sprechen. Im Anschluss an die Veranstaltung bot sich uns zusätzlich die Möglichkeit, mit Teilnehmern der Tagung ins Gespräch zu kommen und wertvolle Anregungen für unsere Studienorientierung mitzunehmen. Ebenso nutzten wir nach der Veranstaltung die Gelegenheit, uns einen Eindruck vom aachener Studentenleben zu verschaffen.

Den Dienstag begannen wir mit einem Besuch an der renommierten RWTH Aachen, bevor wir uns erneut zum Kongresszentrum begaben. An den Ständen von Evonik, der BASF und weiteren Vertretern der Industrie tauschten wir uns den Nachmittag über mit Doktoranden und bereits promovierten Wissenschaftlern aus. Nicht nur nahmen wir so Tipps und Tricks für die Studienwahl und das Studium im naturwissenschaftlichen Bereich mit, sondern konnten uns ebenfalls ein besseres Bild machen, wohin genau unser Weg nach der Schule führen soll. Diese Erfahrung war nach den ausgefallenen Möglichkeiten zur Berufs- und Studienorientierung in den letzten beiden Jahren enorm hilfreich. Somit hatte sich der mit seinen zwei Tagen kurzweilige Ausflug als Erfolg auf ganzer Linie erwiesen, als wir am Dienstagabend wieder zu Hause ankamen. Dies trifft auch in Bezug auf unsere Ausbeute an Kugelschreibern, Jutebeuteln und sonstigen Werbegeschenken zu.

Mats Weigel