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BERICHT: Kursfahrt – Kopenhagen 2026

BERICHT: Kursfahrt - Kopenhagen 2026

Tag 1: Anreise und erster Programmpunkt

Am Montag, dem 31. August, startete unsere Kursfahrt nach Kopenhagen. Bereits um 7:20 Uhr trafen wir uns am Hamburger Hauptbahnhof, um gemeinsam mit dem Zug in Richtung Dänemark aufzubrechen.

Die Anreise verlief allerdings nicht ganz nach Plan. In Padborg sollten wir eigentlich umsteigen, doch unser Anschlusszug existierte nicht mehr. So durftenwir ungeplant längere Zeit in Padborg verbringen: einem Ort, an dem es außer dem Bahnhof nicht besonders viel zu entdecken gab. Nach einiger Zeit konnte unsere Reise schließlich doch weitergehen. Gegen 15:00 Uhr kamen wir endlich in Kopenhagen an und machten uns direkt auf den Weg zu unserem Hostel. Nach dem Einchecken und einer kurzen Pause stand bereits der erste Programmpunkt an: eine von uns selbst organisierte Stadtführung. Dabei wollten wir verschiedene Sehenswürdigkeiten Kopenhagens erkunden und uns gegenseitig etwas über die Stadt und ihre Geschichte erzählen. Aufgrund unserer verspäteten Ankunft in Kopenhagen konnten wir allerdings nur die ersten beiden Stationen besuchen: das Rathaus und die Königliche Bibliothek, die auch als „Black Diamond“ bekannt ist. Da wir nach der langen Anreise außerdem langsam Hunger bekamen, beendeten wir die Stadtführung an dieser Stelle und konnten den restlichen Abend frei gestalten.

 

Tag 2: Spontane Demonstration, Architektur im DAC und echte Mumien

Unser Tag begann am a&o Hostel Sydhavn. Als wir uns morgens auf den Weg zur S-Bahn machten, trafen wir überraschend auf eine Bauerndemonstration, bei der einige Traktoren an uns vorbeifuhren. Nach der kurzen Zugfahrt zum Hauptbahnhof spazierten wir an bekannten Orten wie dem Tivoli und dem Schloss Christiansborg vorbei direkt zu unserem ersten Ziel: Das Dänische Architekturcenter (DAC) - Ein Blick auf die Zukunft des Bauens In der Führung durch die aktuelle Ausstellung ging es darum, wie Städte und Natur in Zukunft besser miteinander harmonieren können. Unser Guide zeigte uns spannende Ansätze für nachhaltiges Planen – zum Beispiel ein Modell zur Pilzzucht als pflanzliche Nahrungsquelle anstelle klassischer Tierhaltung oder ein Projekt aus Amsterdam zur Gestaltung von Räumen für Menschen und Tiere. Danach wurden wir selbst aktiv:

Mit Licht und Schatten zeichnen: Auf schwarzem Papier skizzierten wir mit einem weißen Stift verschiedene Formen und Schattierungen. Miniaturmodelle kneten: Aus Knete entwarfen wir eigene kleine Häuser, die sowohl Menschen als auch Tieren einen Lebensraum bieten. Zum Schluss folgte eine Fahrt über die museumseigene Riesenrutsche, mit der es direkt eine Etage nach unten ging.

Zeitreise in der Glyptothek
Nach etwas Freizeit am Nachmittag trafen wir uns an der Ny Carlsberg Glyptotek. Nachdem wir im großen Palmeninnenhof empfangen worden waren, führte uns unser Guide durch die ägyptische Ausstellung. Wir bekamen Einblicke in die Geschichte des Alten, Mittleren und Neuen Königreichs und konnten eindrucksvolle Pharaonenbüsten, alte Sarkophage und sogar echte Mumien aus der Nähe betrachten. Abends hatten wir noch Zeit für uns in der Stadt undgingen beispielsweise gemeinsam Pizza essen, bevor alle um 23:00 Uhr wieder im Hostel waren. Ein wirklich gelungener und abwechslungsreicher Tag!

Tag 3: Geschichte, Wissenschaft und Freizeit

Am Mittwochmorgen fuhren wir mit der Bahn in Richtung Gammel Strand, so heißt die S-Bahn-Station. Nach einem kurzen Fußweg erreichten wir das Dänisch-Jüdische Museum, wo bereits zwei Tourguides auf uns warteten. Gemeinsam bekamen wir zunächst einen Einblick in das Museum und seine besondere Architektur. Anschließend beschäftigten wir uns interaktiv mit der Geschichte, die hinter den Ausstellungsstücken und den Wänden des Museums steckt. Zu Beginn sammelten wir einen passenden Wortschatz, mit dem wir die Architektur und die Gestaltung des Museums beschreiben konnten. Danach ging es in Gruppenarbeit weiter. Jede Gruppe erhielt eine Sachquelle und beschäftigte sich genauer mit deren Geschichte und Bedeutung. Die Ergebnisse wurden anschließend den anderen Gruppen vorgestellt. Dabei konnten wir auch den zuvor gesammelten Wortschatz anwenden und die verschiedenen Sachquellen genauer beschreiben. Nach dem Museumsbesuch hatten wir etwa drei Stunden Freizeit. Diese Zeit konnten wir selbst gestalten und beispielsweise gemeinsam mit Freunden durch Kopenhagen gehen, etwas essen oder die Stadt weiter erkunden. Anschließend trafen wir uns wieder am København H, dem Hauptbahnhof von Kopenhagen. Von dort aus fuhren wir gemeinsam zur Station Svanemøllen. Nach einem kurzen Fußweg erreichten wir unser nächstes Ziel: das Experimentarium. Dort konnten wir uns in kleinen Gruppen selbstständig umsehen und verschiedene Experimente ausprobieren. Gleichzeitig bekamen wir einige Aufgaben, an denen wir uns während unseres Besuchs orientieren konnten. Im Experimentarium gab es eine große Auswahl an interaktiven Stationen. Einige beschäftigten sich mit dem menschlichen Körper, während andere mathematische oder physikalische Themen behandelten. Dadurch konnten wir viele wissenschaftliche Inhalte nicht nur theoretisch kennenlernen, sondern direkt selbst ausprobieren und erleben. Gegen 16:00 Uhr endete auch dieser Programmpunkt. Danach begann erneut unsere Freizeit, die alle auf ihre eigene Weise nutzen konnten. Am Abend trafen wir uns schließlich um 23:00 Uhr wieder im a&o Hostel, wo auch unser dritter Tag zu Ende ging.

 

Tag 4: Widerstandsmuseum, gemeinsames Essen und Sehenswürdigkeiten

Nach dem Frühstück starteten wir am Donnerstag mit einem Besuch des Dänischen Widerstandsmuseums, in dem wir mehr über den Widerstand während der deutschen Besatzung Dänemarks erfuhren. Anschließend machten wir uns auf den Weg zu zwei bekannten Sehenswürdigkeiten Kopenhagens: der Kleinen Meerjungfrau und der Festungsanlage Kastellet. Nach einer kurzen Freizeit trafen wir uns um 14:30 Uhr im Restaurant Riz Raz, um gemeinsam zu Mittag zu essen. Eigentlich war für den Nachmittag noch eine Tour geplant, bei der verschiedene Gruppen weitere Sehenswürdigkeiten vorstellen sollten. Aufgrund des schlechten Wetters mussten wir diese jedoch abbrechen und ins Hostel verlegen. Bis 17:30 Uhr hatten wir deshalb noch einmal Freizeit, bevor die ausstehenden Präsentationen dort nachgeholt wurden. Vorgestellt wurden unter anderem der Rundetårn, der Botanische Garten, die Marmorkirche, Amalienborg, Nyhavn und die Freistadt Christiania.Den restlichen Abend konnten wir individuell gestalten. Eine Gruppe nutzte die Gelegenheit, ein Fußballspiel in Kopenhagen zu besuchen, das die Kopenhagener Mannschaft mit 2:0 gegen Nordsjælland gewann. Andere verbrachten ihren letzten Abend entspannt in der Stadt oder gemeinsam im Hostel. Damit ging ein abwechslungsreicher letzter Tag unserer Kursfahrt in Kopenhagen zu Ende.

 

Tag 5: Heimreise

Am Freitag ging es dann zurück nach Hause. Nachdem wir um 8:30 Uhr alle gemeinsam gefrühstückt hatten, wurden die letzten Sachen zusammengepackt. Anschließend begann unsere Rückreise: Zuerst fuhren wir zum Hauptbahnhof und von dort aus sechs Stunden zurück nach Hamburg.

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