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BERICHT: Magerrasen, Werwölfe und Beachvolleyball im Wald

BERICHT: Magerrasen, Werwölfe und Beachvolleyball im Wald

Vom 8. bis 12. Juni fuhr die Klasse 8-3 auf Jugendwaldeinsatz

„Jugendwaldeinsatz“ ist keine Urlaubsfahrt und sogar ziemlich anstrengend - aber gerade dadurch besonders und eine tolle Erfahrung. Er ist das, was das Wort erwarten lässt: Arbeitseinsatz im Wald. Jeden Morgen um halb acht fahren die Forstarbeiter mit 5 SchülerInnen in den Wald und dann wird bis hab eins gearbeitet. Wege werden freigeschnitten, (Eichen-)Pflanzungen von Kiefernschößlingen befreit oder auch eine ganze Düne abgeholzt, um den dort wachsenden seltenen Magerrasen zu retten. Körperlich anstrengend. Aber eben auch mega spannend. Plötzlich erkennt man verschiedene Baumarten und wieviel Arbeit es braucht, damit ein Wald gesund ist. Und dass Eichen unglaublich sensibel sind und es ein Wunder ist, dass es sie noch gibt. Einige Jugendliche dürfen Hochsitze bauen oder Schiesswege freischneiden. Eine Gruppe hat Hausdienst und muss den Küchen- und Putzdienst übernehmen. Arbeit gibt es genug! Aber: es gibt auch jede Menge Spaß. Die Nachmittage hat man zu freien Gestaltung und das Haus Ehrhorn bietet hierfür eine Menge Möglichkeiten: Fußball, Volleyball, Basketball oder Badminton, Brettspiele, „Werwolf“, man kann schnitzen oder Bogenschießen, abends Lagerfeuer machen oder Grillen. Und dann will der Lehrer auch noch unbedingt trotz Sturmwarnung auf den Wilseder Berg wandern! Dass die Handys nicht mitdurften war ungewohnt - aber tat auch gut. Man redete deutlich mehr miteinander. Und musste sich in der Heide mit ausgedruckter Karte orientieren! Aber es klappte! Und zeigte: Leben ohne Handy ist möglich! Und irgendwie auch spannend. Und vor allem: ungewohnt! Und genau das kann man auch über den Jugendwaldeinsatz sagen. Es war spannend und lebendig und außergewöhnlich. Und eine sehr tolle Klassenfahrt!

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