BERICHT: Tansania-Tage – 9. Jg
BERICHT: Tansania-Tage - 9. Jg
Am 23. und 24. Februar 2026 fanden am Gymnasium Neu Wulmstorf wieder die Tansania-Tage des 9. Jahrgangs statt.
An diesen beiden Tagen erhielten die Schülerinnen und Schüler einen umfassenden Einblick in landeskundliche Themen sowie in die Kultur und das Leben in Tansania. Ziel dieser Projekttage ist es, ihnen die Partnerschaft mit der Kishoju Secondary School näherzubringen.
Am ersten Tag erlebten die Schülerinnen und Schüler einen interessanten Vortrag von Frau Wrede und Frau Pein. Im Anschluss folgte ein Kahoot-Quiz, bei dem alle ihr neu erworbenes Wissen testen konnten. Nach diesem gelungenen Einstieg gingen die Klassen zurück in ihre Räume und starteten dort ein Erdkunde-Projekt mit ihren Fachlehrkräften. In Gruppenarbeiten setzten sich die Schülerinnen und Schüler kreativ mit verschiedenen Themen rund um Tansania auseinander, beispielsweise mit Landwirtschaft, den Ursachen von Hunger, Rohstoffkonflikten und vielen weiteren Aspekten. Dabei wurden unterschiedliche Methoden genutzt, wie etwa Experimente oder Mysteries. Einige Klassen präsentierten ihre Ergebnisse am Ende des Tages vor der eigenen Lerngruppe.
Am zweiten Tag begannen die Schülerinnen und Schüler direkt mit ihren zuvor gewählten Projekten. Es gab sowohl Kurzprojekte über drei Schulstunden als auch Langprojekte von der ersten bis zur fünften Stunde. In den Langprojekten wurde getrommelt, Salsa getanzt (der Tanz hat seinen Ursprung in Ostafrika), und es wurden afrikanische Muster designt, wie man sie beispielsweise auf Kangas findet, einem ostafrikanischen Kleidungsstück aus bedruckter Baumwolle.
Von der ersten bis zur dritten Stunde wurden Projekte in Chemie, Werte und Normen sowie Biologie angeboten. Im Fach Chemie wurde Wasser gefiltert, in Biologie stand Afrika als Wiege der Menschheit im Blickpunkt (bedeutende Fundstellen des Homo Sapiens befinden sich u.a. in Tansania) und in Werte und Normen wurden Verbrechen der deutschen Kolonialherrschaft thematisiert und in dem Zusammenhang u.a. die Plünderungen von Grabstätten in Tansania. Von der vierten bis zur fünften Stunde standen weitere Kurzprojekte zur Auswahl, darunter ein Schnupperkurs in Kiswahili, gemeinsames Singen ostafrikanischer Lieder und „Laufen“ bzw. die Fragestellung, warum ostafrikanische Läufer den Langstreckenlauf dominieren und was wir von ihrer Vorbereitung lernen können.
In der sechsten Stunde trafen sich alle Klassen im Forum, um ihre Erfahrungen zu teilen und ausgewählte Ergebnisse vorzustellen.
Abschließend lässt sich sagen, dass die beiden Tage sehr lehrreich waren und alle Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse über die Partnerschaft vertiefen konnten. Die Tansania-Tage im 5. und im 9. Jahrgang dienen beide einem besseren Verständnis der Partnerschaft und kultureller Unterschiede und werden durch das Engagement der Lehrkräfte sowie der Schülerinnen und Schüler ermöglicht.
Wir bedanken uns bei Frau Martinschledde und bei Frau Wulf für die ausgeklügelte und flexible Organisation und bei allen helfenden Händen.
Die Tansania-AG











